Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.

Das ist das Angenehme auf Reisen, dass auch das Gewöhnliche durch Neuheit und Überraschung das Ansehen eines Abenteuers gewinnt.

Und nun sitze ich da, vier Monate später, am Flughafen in Auckland bevor es für mich gleich in Richtung Fiji geht. Ich erinnere mich an den Moment als ob es gestern gewesen wäre. Als ich am Münchner Flughafen mit meiner besten Freundin und meinen Eltern stand. Kaum zu glauben, dass die Zeit mittlerweile schon so vergangen ist. Gerade zu realisieren, dass meine Reise hier zu Ende geht. Nach 13.000km mit meinen geliebten Auto BOB und mit vielen Bekanntschaften. Mit Einigen, die mit dir ein tieferes und ernstes Gespräche führen, andere wiederum die mit dir jeden Unsinn machen. Auch die Abschiede gehören wohl dazu, die man mit einem lächelnden oder weinenden Auge rückblickend betrachtet. Was ich hier aber gelernt habe?

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Machmal werden aus Freunden Fremde und aus Fremde Freunde.

“Die Frauen Rohans haben gelernt, dass jene ohne Schwerter trotzdem durch ein Schwert sterben können. Ich fürchte weder Tod noch Schmerz ”

Was fürchtet ihr dann Herrin?”

“Einen Käfig. Hinter Gittern zu bleiben bis Gewohnheit und hohes Alter sich damit abfinden und alle Aussichten große Taten zu vollbringen unwiderruflich dahin sind.”

“Ihr seid eine Tochter von Königen, eine Schildmaid Rohans. Ich glaube nicht, dass dies euer Schicksal sein wird.”

– Aragorn & Eowyn

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Milford Sound…

Was habe ich schon vieles vom Milford Sound gehört. Es ist der Spot in Neuseeland auf der Südinsel, der als atemberaubend gilt. Was ihn so wahnsinnig attraktiv macht? Ich glaube wer die Fjord Lande kennt von anderen Ländern, kann sich in etwa vorstellen was ihn im Milford Sound so begegnet. Da Milford Sound nur durch eine Straße erreichbar ist, und diese von Queenstown fast vier Stunden geht, buchten wir uns einen Shuttelbus von Te Anau. Wir fuhren gemeinsam vor Sonnenaufgang, die zwei Stunden Richtung Milford Sound. Ein Stop auf dieser herrlichen Strecke waren definitiv die Mirror Lakes, auf deutsch Spiegel See, der bei windstillem Wetter alles widerspiegelt was im Hintergrund vor sich geht. Es ist immer wieder verblüffend wie einzigartig die Natur eigentlich ist und man diese auch ab und zu beobachten kann.  An einem Punkt kommt ihr durch einen Tunnel, durch die Berge, der von Local Kiwis selbst erbaut wurde. Natürlich mit Schaufeln. Eine einzigartige Leistung, wenn man bedenkt, wie bei uns in Deutschland oder Umgebung, die Tunnelsysteme gebaut werden.

Leider war unser Tag einer der 200 Regentage, die man im Milford Sound vorfindet. Was uns trotzdem aber nicht davon abbrachte mit dem Boot rauszufahren um alles zu erkunden. Natürlich bei Wind und Regen, gestaltet es sich ziemlich schwierig alles klar und deutlich zu sehen, aber eins muss man dem Wetter lassen. Durch den Regen wirkte alles ein wenig mysteriös, unheimlich und man hatte das Gefühl in einem geheimen Paradise zu sein. Kann aber auch meine gute Fantasie sein, die hier wieder zum Vorschein kommt.


Headed out before dawn for the two hour drive along the one and only road to Milford Sound. One stop before the Sound are the Mirror Lakes. It’s amazing how clear a water can be, for reflecting the mountains in the background. We haven’t so much luck with the reflection but it was totally great. At one point you go through the mountains in a tunnel dug out by Kiwi men with shovels.

 

As everyone tells you Milford is very special – we went on a cruise along the sound to the sea and saw that stunning view. It was one of the 200 days the it rains but it was still great. It was a little bit of something mysteriously in the air with the fog. One of my favourite spots here on the south island.