Bob & seine Gefährten

KIA ORA.

Entschuldigt, das ich mich in der letzten Zeit nicht mehr gemeldet habe, aber hier ist in letzter Zeit einiges drunter und drüber gelaufen. Tut mir leid wenn ich mich schon vorab nicht gemeldet habe – es ist zu viel passiert. Aber fangen wir mal von vorne an.

Als meine Woche in Auckland zu Ende ging, entschied sich Mirjam ja für ihre Bus reise mit Stray Buses. Somit war ich leider ab dem ersten Sonntag schon alleine unterwegs. Das positive an diesem Tag war – ich kaufte mein Auto BOB. Ja Bob hatte auch seinen stolzen Preis von 4600$. Da ich aber die Erste war, bekam ich es dann auch (Mehr über BOB könnt ihr hier nachlesen). YUHU.. Somit war eine Sorge weg. Da wir uns beim Kauf am Mt. Eden traffen, bestieg ich diesen auch um eine Absolut tolle Sicht wieder auf Downtown Auckland zu haben. (Mehr über Mt. Eden hier)Wetter lies natürlich wieder zu Wünschen. Es pisste einfach aus Strömen. SUPRISE 😀 Frühling in Neuseeland ist sehr wechselhaft hat man mir gesagt.

 In der Zwischenzeit zum Sonntag lernte ich 3 Jungs kennen (Timm+Simon & Tim), die auch aus Deutschland kamen und wir beschlossen zusammen zu reisen. Wie ich leider feststellen musste man kann halt doch leider nicht abschätzen wie andere ticken. Aber erzähl ich euch gleich warum. Jedenfalls reiste ich mit Tim schon ab den Montag nach Whangarei und seinem Wasserfall (über den Whangarei Fall könnt ihr hier nachlesen) , da ich schon Gegensatz zu den anderen zwei schon mein Auto hatte. Die Fahrt an sich gestaltete sich ziemlich unspektakulär. Zwei Tage vergingen und wir reisten bis nach Cape Reinga an die Nordspitze, wo das Tasmanische Meer und der Pazifik aufeinander treffen (über Capa Reigna könnt ihr hier nachlesen). Wirklich spektakulär, dass man gesehen zu haben. Außerdem machte ich da meine erste Wanderung. Auf den Bildern könnt ihr dann sehen wie nah es auf dem Foto eigentlich aussah, aber wie weit es dann letztendlich dann doch war. Ich war fix und fertig aber total stolz drauf meine erste „Wanderung“ gemacht zu haben. Einige wissen ja, wie sehr ich ja eigentlich wandern hasse. Also war das schon echt mal so eine Sache für mich wo ich mir selbst ein High Five hätte geben können.

Aufgrund meines ursprünglichen Travelsmates, paar private Differenzen oder nennen wir es einfach mal so, waren also meine Tage nicht so die Tollsten. Trotz allem waren die Tage in Paihia doch mit einigen richtig tollen Sachen erfüllt. Ich konnte seit meiner Kindheit wieder einmal Delfine sehen. Auf unserer Bootstour zum The Hole in the Rock (Über die Bootstour könnt ihr hier nachlesen), spielte nicht nur das Wetter mit sondern auf der Rückfahrt wurden wir von ca. 8-9 Delfinen begrüßt, die neben unserem Boot schwammen und spielten. Eine wahnsinnige Erfahrung muss ich euch sagen. (Hoffe ich kann in einigen Tagen mal das Video mit paar Erlebnissen zusammen schneiden, dann wisst ihr von was ich rede).


Somit brachen die letzten Tage in Paihia an und ich lernte 2 Mädels (Marla & Aysim) aus Köln kennen, mit denen ich prompt meinen Aufenthalt in Paihia verlängert haben. Einerseits damit ich meine Travelsmates wechselte, aber einerseits weil Paihia einfach seinen Charme hatte und wir zusammen ausmachten weiter nach Whangamata fahren zu wollen. Mit denen zwei ging es dann zu den Kauri Bäumen (Über die Kauri Bäume könnt ihr hier alles nachlesen), die über 2000 Jahre alt sind und mehr als 50m hoch sind. Auch die Glühwürmchen Höhlen, die sogenannten Abbey Caves bei Whangarei besuchten wir. ( Über die Abbey Caves könnt ihr hier alles nachlesen) 3 Höhlen, wo wir mit Taschenlampen ausgestattet reinkletterten um auf die Suche nach den Glühwürmchen zu gehen. Wir sahen sooooo vieeeeele. Es war echt Atemberaubend. Auch die Erfahrung zu klettern und im Wasser zu Watten in Höhlen war definitiv alles wert.


In der letzten Nacht hörte die liebe Christine irgendwo draußen eine Alarmanlage eines Autos und dachte sich natürlich nichts dabei. Naja als ich um 8 in der Früh aufwachte 50 WhatsApp Nachrichten, 10 Anrufe in Abwesenheit und und und auf dem Handy hatte, fiel erstmal der Groschen das irgendwas in der Nacht im Gange gewesen war. Natürlich haben wir alle im Hostel (außer die Zeltbewohner, die wurden evakuiert) irgendwie das Erdbeben und die Tsunami Warnung verschlafen. Muss ehrlich sagen, ich wüsste nicht mal wie man am Besten auf sowas reagiert. Mittlerweile bin ich aber geübt.


Somit ging es am nächsten Tag los Richtung Whangamata. Das lustige an der Reise war eigentlich, das die zwei Mädchen noch zwei Belgier Thomas und Cobe kennengelernt hatten, die mit uns die Reise antraten. Jetzt fragt ihr euch sicherlich was den daran lustig gewesen sein sollte?

Sag ich euch. BOB mein Auto ist ja eigentlich ausgelegt für 4 Personen maximal, sagen wir 3 mit Backpacking. Naja wir quetschten uns trotzdem wie eine Türkische Familie in mein Auto und fuhren sagenhaft 9 Stunden Richtung Whangamata.
#turkishfamily ON BOARD

(Eine Strecke die eigentlich nur 5 Stunden dauert. 😀 ) Da wir aber noch einen Zwischenstopp am Ocean Beach bei den Whangarei Heads (Über Whangarei Heads könnt ihr hier alles nachlesen) einlegten, dauerte es halt ein wenig länger. Angekommen sind wir um 20:00 Uhr Abends in Whangamata in unserem NZ Surf & Stay Hostel. Wie der Name schon sagt es ist ein Surf Hostel. 😀 Keine Überraschung also das da nur Surferleute und ganz gechillte Menschen rumlaufen. Wirklich klein aber sehr familiär. Da leider heute das Wetter nicht so gut war, (Dauerregen) fiel also Surfen lernen ins Wasser. Dafür wurde Wäsche gewaschen und nach Jobs gesucht, da ich den Frühling nutzen will zu arbeiten um im Sommer hier alles genießen zu können. Leider stieg wieder ein wenig Panik in mir auf, da Marla und Aysim schon einen Job zum Wwoofen gefunden haben, ich aber leider nicht. Auch ein Travelbuddy für mich scheint momentan nicht wirklich gang und gebe zu sein. Naja wer weiß was oder wer als nächstes um die Ecke kommt. Da wir nur eine Nacht gebucht haben, wird also auch das Surfen verschoben. Morgen geht es weiter nach Coromandel und zu den Hot Water Beaches. Zum Spot wo Narnia gedreht wurde. Wer Narnia kennt, kennt natürlich die berüchtigte Szene wo die 4 im Bahnhof stehen bzw. Subway und aufeinmal am Strand landen mit Traumhafter . Aber ich halt euch auf dem Laufenden, ob es wirklich so spektakulär ist.

Ka kite ano (Bis bald)
Christine

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Me, Aysim, Marla

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#TURKISHFAMILY

Hot Water Beach

 

English below

Wer unbedingt ein bisschen Spaß sucht, ist beim Hot Water Beach ziemlich gut aufgehoben. Der Spaßfaktor ist da zu 100% garantiert. Da dieser Ort auch nicht weit von der Cathedral Cove liegt, habt ihr umso mehr einen Grund da hinzufahren. Der Hot Water Beach ist deswegen so berühmt, weil man sich seine eigene Thermal Quelle selber schaufeln kann. Ja Schaufeln! Ich sag es euch es ist so lustig zu sehen, wenn sich Leute (mich eingeschlossen natürlich) mit kleinen Schaufeln bewaffnen, zum Strand gehen und dann nach einer Thermal Quelle suchen um ein Loch zu buddeln. Einmal Kind wieder sein, beim Sandburg bauen. Berücksichtigen müsste ihr natürlich die LOW TIDE Zeit um graben zu können. Bei uns war die von 1.00 p.m. .Wir hatten leider aber die ersten 10-20 Minuten total Pech, um überhaupt eine warme Quelle zu finden.

TIPP: Buddelt da, wo kleine Bläschen aus dem Wasser aufstiegen. Dann seid ihr auf dem richtigen Weg. Aber passt auf nicht zu nahe an eine Lava Quelle zu kommen, da diese bis 60 Grad heiß werden kann.

Also wir gruben und gruben und fanden einfach keine heiße Quelle, bis wir uns einfach näher zum Meer bewegten und unseren Standort wechselten. Hier konnte man sogar nicht mehr als einge Sekunden auf dem Sand stehen so heiß war dieser. Also gruben wir ein wenig weiter und diesmal hatten wir den perfekten Pool für uns 5 (Aysim, Marla, Thomas and Cobe) gegraben. Wir hatten mit Abstand den größten “Pool” in dem wir sogar alle 5 liegen konnten, im Gegensatz zu den Anderen, die nur sitzen konnten in ihrer “kleinen” Mulde. Somit ein Hoch auf 10 helfende Hände beim Graben.


If you are looking for a bit of fun, the Hot Water Beach is exactly a place of childhood fun. The fun factor is 100% guaranteed. As this place is not far from the Cathedral Cove, you have a reason for going there. The hot water beach is so famous, because of the fact that you can paddle your own thermal spring by yourself. Yes with shovels! – I tell you it is so funny to see if people (including myself, of course) armed with small shovels, go to the beach and then their are looking for a thermal spring to dig a hole. Once again to be a child, build at Sandburg. Of course consider, the LOW TIDE time to dig. By ourselves,  the low tide were at 1.00 p.m.. Unfortunately we had the first 10-20 minutes totally bad luck, to find a warm source.

TIP: Dig where small bubbles rise from the water. Then you are on the right track. But be careful not to come too close to a lava source as this can be hot up to 60 degrees.

So we dug and dug and could not find a hot spring until we moved closer to the sea and changed our location. Here you could not even stand more than one second on the same place in the sand so hot was this. So we dug a little further and this time we had the perfect pool for us 5 (Aysim, Marla, Thomas and Cobe). We had by far the largest “pool” in which we could even lying , in contrast to the other, who could only sit in their “small” hollow. Thus a high on 10 helping hands while digging.

 

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Cobe

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Marla, Aysim, Me, Thomas, Cobe

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Whangarei Falls

 

English below

Mein erster Wasserfall, den ich auf meiner Reise besichtigen durfte. Finden könnt ihr diesen Wasserfall in Whangarei. (Das WH wird ausgesprochen wie ein F und euch noch ab und zu mal hier bei einigen Orten von Neuseeland begegnen) .

Whangerei liegt nördlich von Auckland und ist somit eigentlich auf jeder Route die nach oben führt. Whangarei ist an sich ein Ort, der Abends wie eine Geisterstadt wirkt. Da auch, das Wetter am Tag unser Ankunft nicht so schön war trug das nicht viel zur Laune bei. Da man also mit nichts in der Stadt am späten Nachmittag anfangen konnte fuhren wir zum Wasserfall.  Bestimmt hätte es sich an einem schöneren Tag besser empfohlen,  aber trotz alledem hat sich die Fahrt dorthin finde ich gelohnt. Den Wasserfall kann man entweder am Brückensteg von oben besichtigen oder durch einen kleinen Hiking Track durch den Wald von unten anschauen. Wir wurden somit also mit einem atemberaubenden Ausblick von den beiden Spots belohnt.


My first waterfall that I could see on my trip was this one. You can find this waterfall in Whangarei. (The WH is pronounced like a F and you will meet it here in some places of New Zealand again).

Whangerei is located north of Auckland and is therefore actually on every route which leads upwards. Whangarei is a place that looks like a ghost town in the evening. The weather of our arrival in Whangarei wasn’t actually so nice that we thought. So we drove to the waterfall of Whangarei. Certainly it would have been better on a more beautiful day, but in spite of all this, the trip to get there –  paid off. The waterfall can be viewed either from the bridge from the top or through a small hiking track through the forest below. We were rewarded with a breathtaking view from the two spots.

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Mein Auto BOB

 

Das Thema “Auto” beschäftigt jeden Backpacker in Neuseeland, der länger als 2 Monate im Land bleiben wird immer wieder aufs neue. Ich muss sagen die Nerven, die mich die Suche gekostet hat waren trotz allem gut investiert. Wenn man schlauerweise wie ich in der Saison der Backpacker hier in Neuseeland ankommt, reißen sich alle Backpackers natürlich um die Autos. Die Preise schießen ins unermessliche und der Konkurrenzkampf, wer das Auto dann am Schluss bekommt ist wirklich naja sagen wir mal ein kleiner Krieg. Meine Laune wurde auch durch einige Anfangsschwierigkeiten ziemlich runtergezogen. Entweder wurden Autos viel später verkauft, oder der Preis war zu hoch. Außerdem wollte ich einfach nicht allzu lange in Auckland bleiben, da Auckland wirklich richtig teuer ist.

TIPP: Wenn ihr auch ein Auto sucht – unbedingt in eine Neuseeland Facebook Gruppe reingehen. Da bekommt ihr die meisten Angebote von Backpackern, die auch dementsprechend mit Utensillien ausgestattet sind, für so eine Reise.

Ich muss sagen ich hatte wirklich Glück, mein Auto gefunden zu haben. Es wurde genau in so einer Facebook Gruppe gepostet, und ich war anscheinend so schnell, dass ich die Erste war, die sogar dieses Auto anschauen konnte. Mein Glück um ehrlich zu sein. Denn wie sagt man bei uns: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst – und das stimmt vollkommen. Gesagt getan also, ich fuhr zu meinen Besichtigungstermin für das Auto zum Mt. Eden in Auckland. Das Pärchen, dass mir das Auto verkauft hat, war mir auf anhieb sympathisch. Da ich mich aber leider nicht mit Autos so gut auskannte, um natürlich zu wissen ob die wirklich gut erhalten sind, fragte ich in der Neuseeland Gruppe nach, ob jemand Automechaniker war und mir helfen könnte. Schwups meldetet sich dieser auch und kam mit zur Besichtigung.

TIPP: Meistens sind es genauso wie DU und Ich – Backpacker die sich bisschen Geld dazuverdienen wollen. Könnt mit 50 NZD $ rechnen, die meiner Meinung nach bestens angelegt sind. Besser 50 NZD$ investieren um ein Auto anschauen zu können, als dann mit Tausenden von NZD$ zu Rechnen für ein kaputtes Auto.

Da ich sein OK dann beim Autokauf hatte, wurde dieses auch auf Anhieb gekauft. Ich war somit dann stolze Besitzerin meines ersten Autos hier in Neuseeland. Aber da fehlte eindeutig noch was. Da natürlich jedes Backpackerauto auch einen Namen brauchte – nannte ich meins BOB.

BOB wird also für die nächsten Monate – mein treuer Begleiter.

BOB’s Daten

  • von der wundervollen Firma Mitsubishi
  • eigentlich 16 Jahre, war aber erst nur 6 Jahre richtig im Gebrauch (also eigentlich ist er noch ganz Jung)
  • bin erst ca. um die 180.000 km gefahren
  • Verbrauch so ungefähr 7-9 Liter pro 100km
  • bin im Automatikmodus unterwegs

Falls ihr euch auch ein Auto kaufen wollt – setzt euch eine Grenze für den Preis. Ein Auto sollte nie mehr als 200.000km gelaufen sein und nicht älter als 20 Jahre alt sein. Auf jedenfall ist wichtig das der WOF gemacht ist.