London – Wir wissen wohl, was wir sind, aber nicht, was wir werden können.

Faszinierend oder? In nur 1 1/2 Stunden Flugzeit, sitz man in einem völlig anderen Land. Man weiß noch nichts von der Kultur und doch durch die allgemeine Atmosphäre fühlt man sich irgendwie verzaubert. London ist definitiv ein Augenschmaus für sich. Wenn etwas richtig schön ist, macht es mich sehr oft sprachlos und London hat mich auf eine wunderbare Art & Weise sprachlos gemacht. Es war einfach nur schön.

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Das große WIE!

… Des Öfteren bekomme ich von euch die Fragen gestellt,

WIE ich mir den diese Reise finanziere?

WIE  habe ich das Geschafft?

WIE mache ich das mit dem Beruf?

WIE ermöglicht man sich solche Träume?

Und Und Und…

Nun, ich dachte es wird wohl langsam an der Zeit über dieses Thema einen Blogpost zu schreiben. Ich kann verstehen wie einige sich vielleicht momentan fühlen, wenn so eine große Reise bevorsteht oder eine in Planung ist. Man wird mit sehr viel Organisation, Stress und Ängsten konfrontiert. Vor allem ist die eine große Frage wie finanziere ich mir so eine Reise? Somit kommen wir zum ersten Punkt.

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Hawaii – das teuere Paradise

… Da ist man im kalten Deutschland und fängt an sich in die Ferne und vor allem in wärmere Länder zu träumen. Wer Instagram hat, weiß was ich meine. Wir scrollen durch unseren Insta-Feed, folgen Leuten aus verschiedenen Ländern und wollen vielleicht sogar das Selbe erleben wie sie. So ging es mir auf jeden Fall. Ich träumte mich immer nach Neuseeland oder auch nach Hawaii. Hawaii war für mich DAS Urlaubsziel, was ich immer schon mal bereisen wollte von den United States of America. Für mich war es nicht nur attraktiv wegen der Serie Hawaii Five-O , den wundervollen weißen Sandstränden oder den Schwarzen, dem Surfen, den absolut geilen Früchten und Acai Bowl’s sondern auch wegen der Lockerheit, die man auf solchen Instagram Bildern sieht. Ich wurde leider eines besseren belehrt…

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Machmal werden aus Freunden Fremde und aus Fremde Freunde.

“Die Frauen Rohans haben gelernt, dass jene ohne Schwerter trotzdem durch ein Schwert sterben können. Ich fürchte weder Tod noch Schmerz ”

Was fürchtet ihr dann Herrin?”

“Einen Käfig. Hinter Gittern zu bleiben bis Gewohnheit und hohes Alter sich damit abfinden und alle Aussichten große Taten zu vollbringen unwiderruflich dahin sind.”

“Ihr seid eine Tochter von Königen, eine Schildmaid Rohans. Ich glaube nicht, dass dies euer Schicksal sein wird.”

– Aragorn & Eowyn

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Ein Sprung ins Ungewisse…

Der Atem beschleunigt sich, dein Herzschlag fängt an zum Rasen und du selber siehst einen Abgrund vor dir. Genau das passiert wenn du kurz vor einem Bungee Sprung stehst. Ja ich glaub ich war noch nie so aufgeregt, wie vor diesem Sprung. Mein Herz raste eigentlich schon 10 Minuten vorher im Auto, bevor wir überhaupt beim Bungee ankamen. Zu erklären ist das wahrscheinlich nicht, aber ich glaube durch das Springen ins Ungewisse versetzt es uns in Panik. Erst recht wenn man ein wenig Höhenangst hat oder Respekt vor größeren Höhen. Ich konnte mir in Deutschland nie vorstellen, dass ich da mal einen Bungeesprung wagen würde. Mir fallen da tausend Ausreden ein, warum ich es nicht machen sollte oder auch ein Aspekt war, dass es in meinen Freundeskreis nie jemand so richtig scharf darauf war. Was somit also auch ein Grund war mit dem Neuanfang in Neuseeland wirklich einfach jede verrückte Aktivität zu machen, wenn es das Geld erlaubt. Also nun stand ich da im Bungy Center und schaute mir auf einer Leinwand, die Sprünge an die gerade draußen vor sich gingen. Alleine wollte ich definitiv nicht springen und versuchte somit die Anderen dazu zu motivieren. Am Schluss waren wir dann zwar nur zu zweit, die es wagten. Wir gingen auf den Check-in Schalter zu und wollten uns anmelden. Leider wurde uns erstmal der Wind gehörig aus den Segeln genommen. Sie waren komplett ausgebucht und genau in dem Moment wo wir uns schon ziemlich enttäuscht abwendeten geschah das Wunder. Es wurden zwei Plätze frei für den Sprung, die in einer halben Stunden schon stattfinden sollten. Innerlich jubelte ich, kaum zu glauben eigentlich weil kurz davor war ich komplett zerstreut und hatte Herzrasen. Ich glaub das schlimmste eigentlich an diesem Bungee Jump war nicht der Sprung selber sondern die Warterei davor. Da steigt eigentlich die Nervosität erst richtig an. Du stehst auf dieser Brücke mit anderen Mitstreitern und wirst langsam auf den Sprung vorbereitet. Erst wird dir das ganze Geschirr um deine Hüfte und Beine gelegt, danach sitzt du da und ein Mitarbeiter befestigt die ganzen Karabiner Hacken an deinem Geschirr. Muss sagen, die Jungs da haben meine Nervosität ziemlich gut abklingen lassen. Ohne die wäre ich verloren gewesen. Ihr hört Musik im Hintergrund, die Lachen der Mitarbeiter und werdet ein wenig ruhiger. Und dann geht es endlich los. Ihr müsst bis zum Abgrund watscheln. Ein Pinguin wäre in diesem Moment nicht gegen mich gewesen. Ein Lächeln in die Frontkamera und ein Daumenhoch in die Seitenkamera und dann geht es los. 3 …. 2 …. 1…. Ihr springt. Als ob ihr nie was anderes gemacht hättet. Ein Hochgefühl von absoluter Freiheit. Freiheit leider aber nur für die ersten Sekunden bis ihr auf das Wasser unter euch zu rast und euer Herz einen Aussetzer macht. Euer innere Stimme schreit förmlich: “Was machst du da eigentlich?”. “Bist du wahnsinnig!”. Ich glaube ich hab noch nie so viel Angst – gemischt mit Freunde empfunden, als das Bungee noch paarmal hochschwank. Ein atemstockendes aber durchaus freudvolles Erleben und das Positive ist man kommt sich unbesiegbar vor. Vor allem man lacht seiner Angst mittlerweile förmlich ins Gesicht. Der Adrenalin Kick war es definitiv Wert und auch im Anschluss – ich würde es definitiv nochmal machen.

Diesmal vielleicht von einer noch Höheren Brücke?


Kawarau Bridge Bungy | 43m | 13012017