Das große WIE!

… Des Öfteren bekomme ich von euch die Fragen gestellt,

WIE ich mir den diese Reise finanziere?

WIE  habe ich das Geschafft?

WIE mache ich das mit dem Beruf?

WIE ermöglicht man sich solche Träume?

Und Und Und…

Nun, ich dachte es wird wohl langsam an der Zeit über dieses Thema einen Blogpost zu schreiben. Ich kann verstehen wie einige sich vielleicht momentan fühlen, wenn so eine große Reise bevorsteht oder eine in Planung ist. Man wird mit sehr viel Organisation, Stress und Ängsten konfrontiert. Vor allem ist die eine große Frage wie finanziere ich mir so eine Reise? Somit kommen wir zum ersten Punkt.

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Hawaii – das teuere Paradise

… Da ist man im kalten Deutschland und fängt an sich in die Ferne und vor allem in wärmere Länder zu träumen. Wer Instagram hat, weiß was ich meine. Wir scrollen durch unseren Insta-Feed, folgen Leuten aus verschiedenen Ländern und wollen vielleicht sogar das Selbe erleben wie sie. So ging es mir auf jeden Fall. Ich träumte mich immer nach Neuseeland oder auch nach Hawaii. Hawaii war für mich DAS Urlaubsziel, was ich immer schon mal bereisen wollte von den United States of America. Für mich war es nicht nur attraktiv wegen der Serie Hawaii Five-O , den wundervollen weißen Sandstränden oder den Schwarzen, dem Surfen, den absolut geilen Früchten und Acai Bowl’s sondern auch wegen der Lockerheit, die man auf solchen Instagram Bildern sieht. Ich wurde leider eines besseren belehrt…

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Machmal werden aus Freunden Fremde und aus Fremde Freunde.

“Die Frauen Rohans haben gelernt, dass jene ohne Schwerter trotzdem durch ein Schwert sterben können. Ich fürchte weder Tod noch Schmerz ”

Was fürchtet ihr dann Herrin?”

“Einen Käfig. Hinter Gittern zu bleiben bis Gewohnheit und hohes Alter sich damit abfinden und alle Aussichten große Taten zu vollbringen unwiderruflich dahin sind.”

“Ihr seid eine Tochter von Königen, eine Schildmaid Rohans. Ich glaube nicht, dass dies euer Schicksal sein wird.”

– Aragorn & Eowyn

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Ein Sprung ins Ungewisse…

Der Atem beschleunigt sich, dein Herzschlag fängt an zum Rasen und du selber siehst einen Abgrund vor dir. Genau das passiert wenn du kurz vor einem Bungee Sprung stehst. Ja ich glaub ich war noch nie so aufgeregt, wie vor diesem Sprung. Mein Herz raste eigentlich schon 10 Minuten vorher im Auto, bevor wir überhaupt beim Bungee ankamen. Zu erklären ist das wahrscheinlich nicht, aber ich glaube durch das Springen ins Ungewisse versetzt es uns in Panik. Erst recht wenn man ein wenig Höhenangst hat oder Respekt vor größeren Höhen. Ich konnte mir in Deutschland nie vorstellen, dass ich da mal einen Bungeesprung wagen würde. Mir fallen da tausend Ausreden ein, warum ich es nicht machen sollte oder auch ein Aspekt war, dass es in meinen Freundeskreis nie jemand so richtig scharf darauf war. Was somit also auch ein Grund war mit dem Neuanfang in Neuseeland wirklich einfach jede verrückte Aktivität zu machen, wenn es das Geld erlaubt. Also nun stand ich da im Bungy Center und schaute mir auf einer Leinwand, die Sprünge an die gerade draußen vor sich gingen. Alleine wollte ich definitiv nicht springen und versuchte somit die Anderen dazu zu motivieren. Am Schluss waren wir dann zwar nur zu zweit, die es wagten. Wir gingen auf den Check-in Schalter zu und wollten uns anmelden. Leider wurde uns erstmal der Wind gehörig aus den Segeln genommen. Sie waren komplett ausgebucht und genau in dem Moment wo wir uns schon ziemlich enttäuscht abwendeten geschah das Wunder. Es wurden zwei Plätze frei für den Sprung, die in einer halben Stunden schon stattfinden sollten. Innerlich jubelte ich, kaum zu glauben eigentlich weil kurz davor war ich komplett zerstreut und hatte Herzrasen. Ich glaub das schlimmste eigentlich an diesem Bungee Jump war nicht der Sprung selber sondern die Warterei davor. Da steigt eigentlich die Nervosität erst richtig an. Du stehst auf dieser Brücke mit anderen Mitstreitern und wirst langsam auf den Sprung vorbereitet. Erst wird dir das ganze Geschirr um deine Hüfte und Beine gelegt, danach sitzt du da und ein Mitarbeiter befestigt die ganzen Karabiner Hacken an deinem Geschirr. Muss sagen, die Jungs da haben meine Nervosität ziemlich gut abklingen lassen. Ohne die wäre ich verloren gewesen. Ihr hört Musik im Hintergrund, die Lachen der Mitarbeiter und werdet ein wenig ruhiger. Und dann geht es endlich los. Ihr müsst bis zum Abgrund watscheln. Ein Pinguin wäre in diesem Moment nicht gegen mich gewesen. Ein Lächeln in die Frontkamera und ein Daumenhoch in die Seitenkamera und dann geht es los. 3 …. 2 …. 1…. Ihr springt. Als ob ihr nie was anderes gemacht hättet. Ein Hochgefühl von absoluter Freiheit. Freiheit leider aber nur für die ersten Sekunden bis ihr auf das Wasser unter euch zu rast und euer Herz einen Aussetzer macht. Euer innere Stimme schreit förmlich: “Was machst du da eigentlich?”. “Bist du wahnsinnig!”. Ich glaube ich hab noch nie so viel Angst – gemischt mit Freunde empfunden, als das Bungee noch paarmal hochschwank. Ein atemstockendes aber durchaus freudvolles Erleben und das Positive ist man kommt sich unbesiegbar vor. Vor allem man lacht seiner Angst mittlerweile förmlich ins Gesicht. Der Adrenalin Kick war es definitiv Wert und auch im Anschluss – ich würde es definitiv nochmal machen.

Diesmal vielleicht von einer noch Höheren Brücke?


Kawarau Bridge Bungy | 43m | 13012017

Waikite Valley Wwoofing

English below


Ich hätte nie gedacht mein eigenes Auenland zu finden. Aber ich habe es definitiv hier gefunden – hier in Waikite Valley bei meiner Wwoofing Family. Was Wwoofing ist und wie ihr dazu kommt? Das alles könnt ihr hier nachlesen. Hier will ich euch von meiner Wwoofing Erfahrung erzählen. Nach ca. 40 Absagen haben wir endlich einen Wwoofing Platz bekommen. Dieser sollte in Waikite Valley sein. Für einige hier, die sich nicht so gut in Neuseeland auskennen – Waikite Valley liegt genau zwischen Rotorua und Taupo. Für uns eigentlich ein Umweg aber ich muss sagen es hat sich definitiv gelohnt. Meine Wwoofing Familie ist/war der Hammer. Aber fangen wir von vorne an.

Wir kamen am 11122016 in Waikite Valley an. bzw. wir fanden es einfach erstmal gar nicht. Waikite Valley ist ein wenig abgeschnitten von allem. Also irgendwo im nirgendwo. Was auffällt ist, hier ist mehr Natur als alles andere. Zum Abschalten einfach das Beste , also für Internet junkies definitiv nichts. Unsere Ankunft auf der Te Kopia Blueberries Farm war sehr sehr herzlich und im ersten Moment, dachten wir, wir würden beschossen – im wahrsten Sinne des Wortes (aber dazu später). Mary und Jeremy, unsere Wwoofing Hosts waren mir sehr sympathisch vom ersten Augenblick. Auch lernten wir bei unsere Ankunft die drei Jungs von ihnen kennen. Wir haben einmal Adrian (7), Ben (3) und Cambell (1) und natürlich Tui der Hund. Alles sehr freundliche und süße Kinder. Wir bekamen erstmal ein riesig großes Zimmer für uns zwei, mit einem riesen Doppelbett und einem Einzelbett. Mary erklärte uns bei unserer Ankunft auch gleich unsere Aufgabe für die nächsten Tage. Wie der Begriff Blueberries Farm schon sagt, geht es in der Hauptsaison um das Blueberries pflücken. Natürlich müssen für diese Saison auch einige Vorbereitungen getroffen werden. Dazu gehören die KANONEN, Ja Leute Kanonen 😀  – diese hören sich wirklich an wie richtige Kanonen, sind aber nur Gas Kanonen, die die Vögel verscheuchen, damit diese nicht die Blueberries essen. Auch werden Vorrichtungen gebaut mit CD’s, die die Vögel davon abhalten sollten. Diese bauten wir in den ersten Tagen. Richtig tolle Arbeit – erst recht weil wir mit dem Kubota (ein Gefährt wie ein Golf Cady) rumreisen durften. Das Ding ging zwar nicht mehr als 30km/h aber es hat sehr viel Spaß gemacht. Die Tage danach ging es ans Blueberries pflücken. Um Blueberries pflücken zu können, braucht man nicht viel Talent, dennoch gibt es einige Sicherheitsvorkehrungen, die man beachten sollte. Die Hände müssen sauber sein, d.h. keine Handy getouche oder ins Gesicht gegrabsche. Mary ist eine sehr tolle Arbeitsgeberin, den man kann zum Arbeiten anfangen wann man will. Hauptsache man macht seine Arbeit und hat am Ende des Tages seine Blaubeeren gepflückt. Nach dem Blueberry pflücken werden diese in eine große Box gegeben um sie auszusortieren. Da wird unterschieden zwischen richtig Blauen, Weichen, von Vögeln angepickt oder beschädigten.

Auch eine Arbeit auf der Farm war, die Kinder Baby zu Sitten. Bzw. den kleinen Cambell. Dieser süße Fratz war so voller Elan und man bleibt definitiv auf Trap.

Was mich aber bei dieser Familie so begeistert war, der Zusammenhalt, die Zusammenarbeit auf der Farm oder im Haushalt sowie die Gestaltung unserer Freizeit. Jeremy war für diese Verantwortlich. Ich muss sagen ich bin so dankbar dafür, da wir mit ihm zum nahegelegten Lake gefahren sind um Wasserski  und Wakeboarding auszuprobieren. Richtig Cool Leute! Dazu kommt auch noch ein Blogpost und ein absolut tolles Youtube Video. Da ich noch nie Wasserski geschweige Wakeboarding gemacht habe, war das für mich das absolute Highlight. Und es hat gleich von Anfang an geklappt. Ein absolut tolles Gefühl, da oben am Board zu stehen und boarden zu können. Bisschen wie Snowboarden, nur ohne Schnee und man wird automatisch gezogen. Der einzige Nachteil – der Muskelkater am nächsten Tag!

Ich empfehle auf jeden Fall jeden Menschen, zu dieser Familie zu kommen. Sie ist wirklich einer der Besten. Ihr kocht zusammen, ihr lebt zusammen und fühlt euch wie Zuhause. Von der Landschaft mal nicht zu sprechen.

 

Mary & Jeremy danke für die wundervolle Zeit bei euch die ich hatte. Ich hab noch nie so viel Herzlichkeit & Spaß hier erlebt. Danke Danke Danke. Danke für diese unvergessliche Zeit mit euch. Grüßt mir die Kleinen & Mitte Februar komm ich wieder vorbei.


I never thought I could find my own Shire. But I definitely found it here – here in Waikite Valley at my Wwoofing Family. What is Wwoofing and how do you get it? You can read all this here. Here I will tell you about my Wwoofing experience. After about 40 cancellations we finally got a Wwoofing place. This should be in Waikite Valley. For some here who are not so knowledgeable in New Zealand – Waikite Valley is located exactly between Rotorua and Taupo. For us actually a detour but I must say it has definitely paid off. My Wwoofing family is / was absolutely amazing. But let’s start from the beginning.

We arrived at 11122016 in Waikite Valley. And we just did not find it at first. Waikite Valley is a little cut off of everything. So somewhere in nowhere. Here is more nature than anything else. For calm down – the best place ever. Our arrival at the Te Kopia Blueberries Farm was very warm and at first we thought we were being shot – in the truest sense of the word (but we come later to this point). Mary and Jeremy, our wwoofing hosts were very nice from the first moment. We also met the three kids by the arrival. We once had Adrian (7), Ben (3) and Cambell (1) and of course Tui the dog. All very friendly and sweet children. We first got a huge large room for two of us, with a huge double bed and a single bed. Mary explained to us on our arrival also our task for the next days. As the term Blueberries Farm says, it is in the main season to pick the blueberries. Of course, some preparations have to be made for this season. This includes the CANONS, yes people cannons: D – these really sound like real guns, but are only gas guns that scare the birds so they do not eat the blueberries. Devices are also being built with CD’s, which should prevent the birds. These we built in the first days. Really great work – especially because we were allowed to travel with the Kubota (a vehicle like a Golf Cady). The thing drive not more than 30km / h but it was a lot of fun. The days after it went to pick blueberries. In order to pick blueberries, you do not need much talent, but there are some safety precautions you should consider. The hands must be clean, i. No cell phone should be touched or the face of course. Mary is a very great employer, you can start working when you want. The principal thing is to do his work, and at the end of the day you must picked your blueberries. After picking the blueberries, they are placed in a large box to sort them out. There is a distinction between the right blue or the damaged one.

Also a job on the farm was to make the baby’s baby habits. This sweet guy was so full of energy and you definitely stay on track.

But what fascinated me about this family, the cohesion, the cooperation on the farm or in the household as well as the design of our leisure time. Jeremy was responsible for this. I must say I am so grateful for the fact that we went with him to the nearby Lake to try water skiing and wakeboarding. Really Cool People! There is also coming a blog post and an absolutely great Youtube video. Since I have never done water skiing or  wakeboarding, this was the absolute highlight for me. And it worked right from the start. An absolutely great feeling to stand on the board. Just like snowboarding, but without snow. The only drawback – the sore muscles the next day!

I definitely recommend every person to come to this family. She is really one of the best. You cook together, you live together and you feel like home. Plus the beautiful landscape.

Mary & Jeremy thank you for the wonderful time i had with you. I have had never so much fun here. Thank you so much. Thank you for this unforgettable time with you. Greet me the little ones and in mid-February I come back again.

Every dinner was a special meal.
The Family together by dinner (Pia, Mary & Jeremy, Erin, Phil (English wwoofers)
Special New Zealand dessert
With the kids (Cambell, Ben, Adrian)

Te Kopia Blueberries Farm

Kubota