Alles ist anders…

. . . und dann kam er, der Moment wo es Richtung Flughafen Sydney ging und 9 Monate reisen einfach zu Ende gehen. Selbst am Flughafen in Sydney war alles noch kurz vorm Abflug in Richtung Heimat mehr als unrealistisch. Ich saß da, mit Tränen in den Augen und die ganzen 9 Monate verliefen bildlich vor meinen Augen, wie in meiner eigenen Kinovorstellung ab. So fühlt man sich also wenn eine große Reise oder ein alter Lebensabschnitt zu Ende geht, dachte ich mir.

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Reisesatt…

Eigentlich muss ich sagen gefällt mir das Wort “Reisesatt” überhaupt nicht, nur leider trifft es auf meine gegenwärtige Situation sehr zu. Nach 9 Monaten mit 6 bereisten Ländern, 3 Kontinenten, 9 Inseln und 14 Flügen die ich seitdem von Zuhause weg und am Backpacking machen bin, muss ich mir selber eingestehen das ich dieses Wort sehr erfülle. Wieso, weshalb, warum werde ich versuchen euch hier zu erklären.

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Es ist nicht immer so wie es scheint…

Ich weiß das sehr viele Leute mich momentan um meine Situation beneiden. 9 Monate zu reisen klingt wie ein Traum für andere. Es ist einer aber auch jeder Traum hat seine Schattenseiten – wie jede Münze hat auch das Reisen eine Kopf und eine Zahlseite.

Meistens vergessen wir die negativen Seiten und verdrängen diese auch. Viele Reiseblogger, denen ich selber gefolgt bin, musste ich festellen, dass Sie immer nur ihre positiven Seiten beim Reisen zeigen, obwohl jeder “schlechte” Sachen durchlebt. Deswegen will ich über die Kehrseite hier schreiben.

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Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.

Das ist das Angenehme auf Reisen, dass auch das Gewöhnliche durch Neuheit und Überraschung das Ansehen eines Abenteuers gewinnt.

Und nun sitze ich da, vier Monate später, am Flughafen in Auckland bevor es für mich gleich in Richtung Fiji geht. Ich erinnere mich an den Moment als ob es gestern gewesen wäre. Als ich am Münchner Flughafen mit meiner besten Freundin und meinen Eltern stand. Kaum zu glauben, dass die Zeit mittlerweile schon so vergangen ist. Gerade zu realisieren, dass meine Reise hier zu Ende geht. Nach 13.000km mit meinen geliebten Auto BOB und mit vielen Bekanntschaften. Mit Einigen, die mit dir ein tieferes und ernstes Gespräche führen, andere wiederum die mit dir jeden Unsinn machen. Auch die Abschiede gehören wohl dazu, die man mit einem lächelnden oder weinenden Auge rückblickend betrachtet. Was ich hier aber gelernt habe?

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Machmal werden aus Freunden Fremde und aus Fremde Freunde.

“Die Frauen Rohans haben gelernt, dass jene ohne Schwerter trotzdem durch ein Schwert sterben können. Ich fürchte weder Tod noch Schmerz ”

Was fürchtet ihr dann Herrin?”

“Einen Käfig. Hinter Gittern zu bleiben bis Gewohnheit und hohes Alter sich damit abfinden und alle Aussichten große Taten zu vollbringen unwiderruflich dahin sind.”

“Ihr seid eine Tochter von Königen, eine Schildmaid Rohans. Ich glaube nicht, dass dies euer Schicksal sein wird.”

– Aragorn & Eowyn

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