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KIA ORA.

Also die erste Woche hatte einige Auf und Abs um genau zu sein, was noch dazu ziemlich mit gemischten Gefühlen aufgeheizt wurde. Aber fangen wir mal von vorne an.
Nachdem wir die erste Nacht im Hostel gut überstanden hatten, wollten wir mal ganz spontan in unser erstes Abenteuer starten. Deswegen ging es mit der Fähre nach Devonport. (Über Devonport könnt ihr mehr hier lesen)
Leider begingen wir nach dem Ausflug den Fehler, uns für eine Stunde hinlegen zu wollen. Jetlag rächte sich somit prompt und aus einer Stunde schlafen wurden fünf Stunden. Was natürlich nicht sehr förderlich für die Nacht war. Ich glaub ich hab in der Nacht nicht mal mehr als 3 Stunden geschlafen. Somit war der Tag danach eigentlich die größere Herausforderung, die ganze Zeit wach zu bleiben. Klappte zwar aber nur mäßig.
Die anderen Tage vergingen eigentlich sehr schleppend, da auch das Wetter dauerhaft wechselhaft war wusste man eigentlich nie was man anstellen sollte. Ihr könnt gar nicht glauben wie oft man sich hier an- und auszieht. Mal scheint die Sonne, danach regnet es aus Strömen und dann geht der Wind zu sehr, um dann paar Minuten später sich wieder auszuziehen weil die Sonne runterbrettert. Zum verrückt werden also der Frühling hier.
Ansich also wie ihr rauslesen könnt, gefällt mir Auckland einfach absolut nicht, da Auckland irgendwie nichts besonderes an sich hat und einfach irgendwie dreckig, grau und trist wirkt und nichts zu bieten hatte. Die beste Aussicht und der beste Moment war immer der wenn man aus Auckland draußen war und somit auf Downtown schauen konnte. Was aber ziemlich positiv ist, sind die vielen Läden mit sooooooo leckerem Essen. Ich könnte mich da immer wieder reinlegen, wenn alles nicht so teuer wäre. Somit überlegt man es sich zweimal ob man im Supermarkt einkaufen geht oder  für den selben Preis ein volles Essen bekommt in einem TO GO Restaurant. Aber hier kann man definitiv genug Healthy essen. Somit der Plan gesünder wieder zu leben und auch Sport zu machen läuft in die richtigen Bahnen. Hab ja doch es seit einigen Monaten schleifen lassen, wegen dem Geld verdienen für diesen Trip.
An einem Abend in Auckland verabredeten uns also mit einigen Backpackern aus unserer Neuseeland Facebook Gruppe und gingen ins Habana Joe’s. Eine Bar die ab und zu Backpacker Abende mit Spielen und Essen, Latino & Chart Musik und viel Alkohol organisiert. Da aber Alkohol genauso teuer ist wie der Rest hier, blieben wir nur auf ein Bier, was aber auch den stolzen Preis von 9$ hatte. Durch die anderen Backpacker mit denen wir ins Gespräch kamen, gelangten wir an einige Adressen um Autos zu kaufen, die aber trotz alledem in der Facebookgruppe ziemliche negativen Aspekte hatten. Somit sank natürlich die Laune ein wenig in dem Keller, wenn man sowas liest und dazu noch hört das einige hier seit 3 WOCHEN in Auckland sind auf der Suche nach einem geeigneten Fahrzeug. 3 Wochen hatte ich keine, da ich mit Mirjam in ihre kurze Zeit hier was machen wollte. Shit Happens also. Setzt halt doch irgendwie alles unter Druck wenn ich ehrlich bin.
Da sich also auch somit die Autosuche leider nicht gut in der letzten Zeit gestaltete, kamen in mir einige Zweifel auf, sowie kleine Panikattacken, die zum Vorschein kamen. Was mach ich nur wenn ich kein Hostel mehr finde (in Auckland sind fast alle Hostels immer ausgebucht), was wenn ich kein Auto finde und und und. Bisschen zum verrückt werden, und ich wäre ja nicht Christine, wenn ich weniger überlegen würde. 😀 Blöde Angewohnheit leider, sollte ich echt mal ablegen. Es kommt ja doch alles so wie es kommen sollte.
(TIPP: Wer also eine Reise wohin plant oder eine Backpacking Tour in einem fremden Land plant sollte definitiv für die ersten Tage oder der ersten Woche eine Unterkunft mieten. )
Da mein Aufenthalt in unserem Hostel leider zu Ende ging und ich immer noch kein Auto gefunden hatte, buchte ich mir über AirBnB ein absolut niedliches Zimmer in einer der Stadtteile (Kingsland) von Auckland. (Über meine Unterkünfte und wie ich sie gefunden habe könnt ihr hier nachlesen). Somit war der erste Step getan um ein wenig runterzukommen. Die nächste Anlaufstelle war eine Reise – Abenteuer / Bus Agentur für Mirjam, weil sie das Angebot wahrnehmen wollte, in 3 Wochen Neuseeland komplett zu sehen. Für mich leider sehr schade, da ich somit ab diesen Zeitpunkt alleine war. Dafür lernten wir dann die zwei lustigsten Typen Ben und Sean kennen aus der Reiseagentur. Absolut lovely und vor allem sehr sehr charming auf ihre eigene Art und Weise. Sprich komplett auf ihre Art verplant und aufgeweckt zugleich 😀
Die Zwei waren der absolute Hammer und erzählten uns von absolut tollen Spots oder auch was zum Weggehen geeignet war. Muss mich echt bei denen zwei bedanken, dafür das sie mit ihrer Art und Zuversicht eigentlich mich echt beruhigt haben.
Fortsetzung folgt….
 
Cheers Christine
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
SEAN & BEN from Peter Pans
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