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KIA ORA ihr Lieben.

Und die nächste Woche ist allmählich vorbei und ich hab schon wieder einfach zu viele Abenteuer in der kurzen Zeit erlebt. Man man man…. ich komm mittlerweile nicht mal mehr mit dem Bloggen hinterher. Aber Hey – jetzt hatte ich ja bisschen Zeit dafür. Aber fangen wir von vorne an. Wie ihr euch wahrscheinlich erinnern könnt, hab ich euch ja erzählt ich würde mit den 4 (Aysim, Marla, Cobe & Thomas) Richtung Coromandel, Hot Water Beach sowie zum Spot von Narnia in Cathedral Cove starten.

Leute ihr könnt es euch nicht vorstellen – es war ungelaublich! Nicht nur das der Trip mit den Vier anderen zu der lustigsten Angelegenheit wurde, nein wir haben soo viel gelacht wie seit Langen nicht mehr.

Am Hot Water Beach (alles darüber könnt ihr hier nachlesen) angelangt mussten wir erstmal nachfragen ob überhaupt Low Tide ist, (Ebbe) damit wir da überhaupt graben konnten. Wahrscheinlich fragt ihr euch Graben? Der Hot Water Beach ist dafür berühmt, dass sich die Leute da ihre eigene Thermal Quelle selber buddeln können. Gesagt getan, es war Low Tide ab 1.00 p.m. und wir bewaffneten uns mit Schaufeln und stampften zum Strand. Ich glaub das muss einfach so eine unglaublich lustige Szene gewesen sein, als wir zu fünft mit Schaufeln bewaffnet zum Stand gingen. Wie in den Filmen aus America, wo man in Zeitlupe alle sieht wie sie gehen. Am Besten noch, wenn die Mädels ihren Kopf schütteln, um mit ihrer Hand diese Haar Bewegung machen.

Am Anfang hatten wir ziemlich viel Pech mit dem Graben. Wir fanden einfach keine Lavaquelle, bzw. Lavastrom, wo wir somit unseren Pool machen konnten. 10-20 Minuten verstrichen und wir fanden einfach nichts. Nebenuns saßen schon die ersten in ihrem Pool. Gott sei dank lernten wir jemanden kennen, der uns dann beschrieb wie wir am Besten so einen Spot fanden. Glück für uns wir fanden dann auf anhieb einen, und am Schluss hatten wir 5 den besten Pool und Spot von allen anderen. Nicht nur das wir ein super warme Thermal Quelle hatten, nein wir konnten im Gegensatz zu den anderen sogar drinnen liegen. Absolut Cool einfach. Da aber keiner von uns an die Sonne dachte (hier ist sie ja sehr stark), und wir somit alle vergaßen uns einzucremen, schauten wir dementsprechend am nächste Tag aus. #Krebsstyle

Nach dem Hot Water Beach ging es für uns weiter zur Cathedral Cove (mehr darüber hier). OMG. Ich hab noch nie sowas cooles gesehen. Wir mussten ca. 30-40 Minuten Weg auf uns nehmen um überhaupt da hinzukommen. Aber es hat sich einfach total gelohnt. Ich war so amazed. Nicht nur das Narnia da gedreht wurde, aber es war einfach nur ein Paradise. Ich würde gerne da für immer bleiben wollen. Die Landschaft hier ist einfach so atemberaubend schön. Leider sahen wir keinen Sonnenuntergang mehr , da wir zu spät zur Cove gekommen sind. Aber wir machten aus am nächsten Tag früh (3:00 a.m.) um ehrlich zu sein aufzustehen und zum Sonnenaufgang da zu sein und gemeinsam da zu frühstücken. Leider machte uns das Wetter dann einen Strich durch die Rechnung, weil es einfach regnete. Ich muss aber auf meiner Heimfahrt definitiv da nochmal vorbei!

Im Hostel angekommen in Coromandel (darüber könnt ihr gerne hier alles nachlesen) lernten wir wieder absolut tolle Leute kennen. Von Deutschland, Schweiz, Italien bishin zum Neuseeländer war alles vertreten. Da lernte ich auch Lea und Pia kennen. Lea kommt aus Hannover und Pia aus Mönchen Gladbach. Pia und ich verstanden uns auf Anhieb so gut, dass ich ihr erzählte ich suchte einen Travelmate. Das Lustigste an der Sache war, da ich ja jemanden suchte, stellte ich sozusagen eine Anzeige von mir Selbst mit Foto (mein Bugbunny Pulli Foto mit Eva – könnt ihr in Instagram mal anschauen) rein und beschrieb mich ein wenig selbst. Sie erzählte, sie fand mich schon wegen der Punkte im Auto zu singen, und wegen genau diesem Foto so sympathisch, aber habe sich dann doch nicht getraut, weil mir unter das Bild einige geschrieben hatten. Also GLÜCK für mich das wir uns im Hostel kennengelernt hatten. Pia ist jemand, der sehr viele Sprache redet, somit lerne ich Dutch von ihr und im Gegenzug lerne ich ihr Tschechisch. Von mir und Pia werdet ihr jetzt also öfters hören.

Da wir an nem regnerischen Tag nicht wussten was wir in Coromandel tuen sollten, ging es für uns zum Coromandel Railway. Dieser ist ein kleiner Zug der dich auf dem Top des Mountain bringt. Absolut tolle Aussicht auch bei Regen. Auf dem Heimweg kamen wir an noch einem Wasserfall in Waiau vorbei und auch an einem Schweinzüchter. Dieser Schweinzüchter STEW ist berühmt für seine Schweine in Coromandel. Nicht nur das da ganz kleine Baby Schweine rumlaufen, (wir Mädchen waren natürlich absolut begeistert davon, ich glaub die Jungs dachte sich eh schon, dass sie mit den falschen Leuten im auto sitzen – ich sag nur Mädchenlieder im auto singen) .

Am letzten Tag trennten sich leider die Wege aller. Pia wollte noch die Nordinsel und Cape Reigna sehen,was ich ja schon gesehen hatte, aber sie kommt 1 Woche später nach zu mir um mit mir zu Reisen. Lea wollte noch nach Whititanga und die Jungs nach Rotorua zum wwoofen/arbeiten. Am Schluss waren nur noch Marla, Aysim und ich übrig. Wir fuhren zusammen nach Tauranga – wo ich bis vor zwei Tagen noch war. Die ersten Tage gingen wir hier auf die Suche nach etwas Spannenden. Der Beach hier lädt einfach zum relaxen und Chillen ein. Der Mt. Maunganui (mehr könnt ihr hier nachlesen) ist der größte Berg hier in der Gegend, den wir auch unbedingt besteigen wollten. Gesagt getan, wir rüsteten uns für die Wanderung aus, um den Sonnenuntergang zu sehen. Aber wir 3 Tollpatsche gingen statt den kürzeren steileren Weg den wesentlich längeren, der außen herum führt und uns alle unserer Nerven kostete. Nicht nur das wir es nicht bis ganz nach oben schaffen, aber mir machte meine Erkältung, die ich mir einen Tag vorher eingefangen hab ein wenig zu schaffen. Da ich ja mittlerweile auch fleißig Yoga in der Früh praktiziere, wollte ich den Ball ein wenig flach halten und mich ausruhen. #jaschonwiederneneueHerausforderungundvorallemÄnderung #ChristinewirdneYogaTante

Ich verlängerte im Gegensatz zu de Mädchen meinen Aufenthalt hier in Tauranga um 5 weitere Tage , auch aus dem Grund auf Pia zu warten. Ich muss sagen es hat sich definitiv gelohnt zu verlängern. Nicht nur das Lea in Tauranga einen Tag später ankam aber auch meine Bekanntschaften aus Paihia traf ich hier wieder. Reinier aus Niederlande sieht aus wie Bjorn von der Serie Vikings. Ich konnte einfach nicht mehr, weil durch die Haare und den Dutt sah er einfach aus wie aus einer Kulisse entsprungen. #GOVIKINGS

Wir alle verabredeten uns öfters mal mit allen zum Strand und natürlich nochmal um den Mountain zu besteigen. Diesmal gingen wir den kürzeren Weg und es lohnte sich so sehr. Reinier hatte seine Gitarre dabei, fing an I SEE FIRE vom Hobbit im Sonnenuntergang zu spielen. Es war so eine tolle Atmosphäre da oben. Und Christine wäre ja nicht Christine, wenn sie ja nicht auf die blöde Idee kommen würde ne Yogaübung auf einen Baustumpf auszuprobieren. Es lief einfach echt nicht gut. 😀 Ich fiel natürlich runter und schaute aus wie ein Käfer, der aufn Rücken lag. Mir war das absolut peinlich vor all den Leuten einfach. Naja – mein Hemd sah auch nach dem Sturz auch dementsprechend aus. Danach ging der Abend natürlich noch tollpatschiger voran. Nicht nur das ich Reinier im Auto fast seine Finger gebrochen hätte, weil er die Finger in meiner Zwischentür hatte, die ich zuschlug. Nein ich randalierte auch noch im Hostel in der Küche. Ich wollte nur unser Bier aus dem Kühlschrank nehmen, auch für die Kühlung seiner Finger und was passiert – ne ganze Salatschüssel samt Teller kommt mir entgegen und fällt auf mich, um dann auf dem Boden natürlich zu zerbrechen. 😀 #läuftbeimir

In der Zeit wo ich hier in Tauranga war wohnte ich in zwei Air BNB Zimmern, um mir noch ein wenig „Luxus“ vor der Fahrt und Schlafen im Auto für 4 Monate zu gönnen. Meine ersten Haste Gabriel und seine Frau mit der Katze Roari  a lá Garfield und Zeek dem Hund empfingen mich einfach total herzlich. Die Zweite Host Family von Harumi (Japanerin) und ihren zwei Kindern Joshua und  Marissa gaben mir das Gefühl wieder Zuhause zu sein. Das einzigste anstrengende an dieser Family war leider der Hund. Ein richtiger Guard Hund der seine Familie beschützt. Naja – wenn man ein wenig Angst hat vor solchen Bulldoggen die größer sind, ich weiß nicht ich hatte einfach kein gutes Gefühl bei diesem . Also war der Weg an ihm vorbei, immer daran eine richtige Herausforderung. Von mit dem Auto neben der Haustür parken, damit er dich ja nicht erwischt bishin zu Bestechungen mit Leckerein haben wir wirklich einfach alles ausprobiert.

Heute war mein letzter Tag bei meiner Hostfamily von Harumi und es war ein herzlicher Abschied. Diese letzten zwei Familien waren so toll, das wir in Kontakt bleiben wollten und ich somit immer zurück kommen kann um da zu schlafen.

Jetzt gehts für mich und Lea an den Strand und später holen wir Pia vom Bus. Ich bin so aufgeregt. Den ab heute wird im Auto geschlafen, gegessen und gereist. Falls ich also ab und zu kein Internet habe liegt es wohl daran, dass ich irgendwo in der Pampa bin.
Love,
Christine
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