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… Da ist man im kalten Deutschland und fängt an sich in die Ferne und vor allem in wärmere Länder zu träumen. Wer Instagram hat, weiß was ich meine. Wir scrollen durch unseren Insta-Feed, folgen Leuten aus verschiedenen Ländern und wollen vielleicht sogar das Selbe erleben wie sie. So ging es mir auf jeden Fall. Ich träumte mich immer nach Neuseeland oder auch nach Hawaii. Hawaii war für mich DAS Urlaubsziel, was ich immer schon mal bereisen wollte von den United States of America. Für mich war es nicht nur attraktiv wegen der Serie Hawaii Five-O , den wundervollen weißen Sandstränden oder den Schwarzen, dem Surfen, den absolut geilen Früchten und Acai Bowl’s sondern auch wegen der Lockerheit, die man auf solchen Instagram Bildern sieht. Ich wurde leider eines besseren belehrt…

Auf den ersten Blick war Hawaii genau so wie ich es oben beschrieben habe. Auf den Zweiten war es jedoch ein wenig anders. Wer in Hawaii ankommt, kommt meistens in Honolulu an. Die Metropole Hawaii’s – Honolulu eine Stadt, die niemals schläft und genauso dementsprechend laut ist. Aber über sowas kann man hinweg sehen, durch eine super Aussicht, einen super Strand oder leckeres Essen. Haltet mich bitte nicht für undankbar, ich weiß ich kann mich ziemlich glücklich schätzen, ein Land wie dieses überhaupt besuchen zu dürfen. Aber für jemanden, der vorher in Neuseeland und Fiji war, war das ein kleiner Schock. Denn nach 5 Monaten in der Natur gewöhnt man sich schnell an eine gewisse Ruhe.

Dennoch siegte die Neugier und ich machte mich mit meiner Studium’s Freundin Anne aus Deutschland, die mich in dieser Zeit da besuchen kam und Malena aus Neuseeland, daran Ohau ein wenig zu erkunden. Schnell wurde uns allen dreien bewusst, wir würden mehr Geld benötigen als eingeplant war. Aber fangen wir mal von vorne an.


Kleiner Tipp

Wenn du also dein Geld ein wenig sparen will, würde ich dir eher einen Backpacking Trip durch Südostasien oder Neuseeland empfehlen. Es ist definitiv um vieles günstiger als Hawaii. Was mich aber auf Hawaii umgehauen hat, war die lockere Art der Locals/Einheimischen. Aloha ist nicht nur eine Begrüßung, nein Aloha wird hier auch gelebt. Aloha, habe ich als eine Lebenseinstellung kennengelernt, die aus Respekt, Liebe für sich selbst, für andere und auch zur Natur besteht. Aloha, war somit jeden Tag also gegenwertig. Nicht nur in Souvenirshops!!


Nun kommen wir zu Honolulu. Honolulu ist jetzt nicht meine Favourite City wie ihr oben lesen könnt, aber der Rest von Ohau ist einfach viel schöner. Plant also vielleicht nur 1-2 Tage in Honolulu ein und besucht den berühmten Waikiki Beach, das Ala Moana Shopping Center und vielleicht den ZOO. Danach solltet ihr raus aus der Stadt und euch ins nächstbeste Abenteuer stürzen.


Auto mieten – Ja / Nein?

Ein Auto unter 25 zu mieten, ist in der USA ziemlich teuer, da man eine Young Drivers Fee bezahlen muss. Wenn ihr also nicht zu mehreren Leuten seid, jemand auch über 25 ist, würde ich euch also davon abraten. Der öffentliche Bus kostet zwischen 2,50 – 10 $, je nachdem wo ihr hinwollt auf der Insel. Stellt euch aber auf längere Fahrzeiten ein, da der Bus bei jeder einzelne Haltestelle hält.

Taxis sind dementsprechend auch leider teuer, eine günstige Möglichkeit ist UBER. Je nachdem wo ihr wohnt, wo ihr seid, kann euch so ein Uber 8-30US$ kosten. Uber ist eine App, die ihr euch im App Store und Google Store holen könnt ansonsten bleibt immer noch der Bus oder auf den Inseln mit Hitchhiking.


Unterkünfte

Unterkünfte findet ihr massig viele in der Stadt vor, dennoch bieten sich Bookings, Hostelworld und AirBnb ziemlich gut an um eine passende Unterkunft zu finden. Natürlich je nachdem wieviel Wert ihr auf Komfort legt, könnt ihr in jeder Preisklasse etwas finden. Für mehrere Personen (2Personen oder mehr) bietet sich AirBnb oder Hotel an, da ein Doppelzimmer meisten günstiger ist als ein Dorm Zimmer im Hostel.


Abenteuer

Wenn ihr eher bewandert seid, sollte ihr euch den nicht mehr aktiven Vulkan Diamond Head anschauen. Auch die Pearl Harbor Gedenkstätte und die USS- Arizona sind einen Besuch wert. Seid euch aber bewusst, dass die Tickets von 12-70 US$ gehen, je nachdem was euch genau interessiert.

Falls du dich fürs Surfen interessierst, hast du die Möglichkeit am Waikiki Beach einige Surferstunden zu nehmen. Ich rate euch, nehmt eine Stunde mit einem Surflehrer und danach leiht euch ein Board für 10-15US$ die Stunde aus. Ein Lehrer kann euch zwar die Grundlagen beibringen, Balance halten und die Motivation beim Surfen zu haben müsst ihr euch selber beibringen.

Wer total Surferbegeistert ist, sollte nicht die North Shore verpassen. Da finden viele Surfevents der Welt statt und ich kann euch versichern, es wird euch sicherlich Spaß machen, was ich davon so gehört habe.


Island Hopping

Auch eine Möglichkeit ist es von einer Insel zur anderen zu Fliegen. Die Inlandsflüge gestalten sich von 60-120 US$, meisten leider ohne Gepäck was wieder 25 US$ mehr kostet. Trotz der ganzen Kosten, ist es sicherlich eine Erfahrung wert eine weitere Insel zu sehen. Wir haben uns für Big Island entschieden. Zwar hatten wir auch da einige Probleme, die wir bewältigen mussten, dennoch war es eine Erfahrung wert mal mit einem Ford Mustang zu fahren, sehr viele Locals kennenzulernen (haben wir auch mehr durch Uber und Hitchhiken) zu verdanken, Wasserfälle zu besichtigen und einen aktiven Vulkan im Nationalpark zu besuchen.


Wie ihr sehen könnt ist Hawaii leider mit sehr vielen Kosten verbunden, die man so eigentlich nicht erwartet oder selber eingeplant hat. Auch Essen gehen fand ich persönlich schon sehr übertrieben, von unter 10$ findet ihr eigentlich kaum was. Selbst die Locals erzählen einen wie teuer das Leben hier wäre. Sie selber haben meistens zwei bist drei Jobs um sich diesen Luxus im Paradies gönnen zu können.

Kommen wir aber zum Abschluss. Obwohl Hawaii teuerer vom Budget war als geplant, nehme ich dieses Abenteuer in meine Erinnerungskiste mit und würde es immer wieder genauso machen. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen, letztendlich entscheiden wir selbst, was für uns geeignet ist und was nicht.


Kleine Empfehlung von mir

Zum Essen kann ich euch natürlich das Local Food der Hawaiianer empfehlen.  Was aber mein totales Highlight war – Island Vintage Coffee. Die Acai Bowl oder den French Toast mit Peanutbutter und Mango einfach ein Traum. Unbedingt ausprobieren!

Natürlich gibt es jede Menge Auswahl in Hawaii an Essen und ihr findet immer an jeder Ecke was.


Geheimtipp

Um halb 4 / 4 öffnet ein Food Market um die Ecke beim Waikiki Beach in der Nähe vom Subway. Da könnt ihr für ganz kleines Geld leckeres Street Food ergattern. Mein Lieblingsessen war ein Coconut Pudding mit frischen Früchten.

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