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Nachhaltigkeit beschäftigt momentan alle Menschen auf der Welt. Die einen mehr, die anderen weniger. Jedoch kann jeder einen kleinen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in seinem Leben beitragen. Es muss also nicht gleich eine komplette Umstellung des Haushaltes sein, sondern es kann auch eine kleine Umstellung z.B. der Zahnbürste sein.

Kleiner Beitrag – große Wirkung

Eine Plastikzahnbürste benötigt bis zu 500 Jahre bis sie komplett verrottet ist. Wusstest du das? Im Schnitt sollte eine Zahnbürste aus hygienischen Gründen alle 3 Monate gewechselt werden. Summiert man diese auf die gesamte Weltbevölkerung auf, dann wird einem selbst schnell klar, dass wohl eine nachhaltige und vor allem plastikfreie Alternative her muss und das schnellst möglich! Vom ganzen Plastik im Meer oder auf dem Land brauche ich euch ja nichts erzählen.

Seid ich denken kann, benutzen wir eine elektrische Zahnbürste Zuhause. Jedoch musste ich durchs Backpacking auf eine normale Zahnbürste umsteigen. Hatte den Grund, dass ich nicht immer und überall Strom zum Aufladen hatte und sie doch ein wenig mehr als eine normale Zahnbürste wiegt. Alle Backpacker hier, die das lesen, wissen von was ich spreche. Jeder Gramm weniger zählt!

Wenn ihr aber eine voll funktionsfähige elektrische Zahnbürste schon zu Hause habt, würde es keinen Sinn machen, diese durch eine Neue mit einer nachhaltigen Verpackung zu tauschen. Am Schluss sind sie doch aus Plastik. Also am besten die Alte noch brauchen bis sie irgendwann den Geist aufgibt.

Wie sieht es mit der Hygiene und Haltbarkeit einer nachhaltigen Holzzahnbürste aus?

Bambuszahnbürste zum Beispiel haben von Natur aus einen antibakteriellen Effekt – auch im Mund. Prinzipiell sollte dennoch auf weiche Borsten geachtet werden, wie bei jeglicher herkömmlichen Zahnbürste auch, da es besser fürs Zahnfleisch und die Zähne ist. Des Weiteren sollte auf druckfreie Reinigung geachtet werden, da bei herkömmlichen Plastikzahnbürsten bei viel Druck diese abfedern jedoch Holzzahnbürsten oder Bambuszahnbürsten nicht.

Wir können somit ausschließen das es in Sachen Hygiene keinen Bedenken gibt. Ihr müsstet dennoch auf paar Sachen achten. Eine Holzzahnbürste braucht nach dem Gebraucht länger zum Trocknen als herkömmlichen Zahnbürsten aus Plastik. Ihr wisst wieso oder? Holz trocknet nicht schnell, jedoch könnt ihr nach dem Gebrauch euere Zahnbürste abtrocknen und in einem Putzbecher aufbewahren. Vor jedem Gebrauch solltest du dennoch darauf achten, ob sich bei deiner Zahnbürste Schimmel gebildet hat. Reine Vorsichtsmaßnahme, da dass normalerweise nie der Fall ist.

Sind die Holzzahnbürsten dann wirklich zu 100% plastikfrei?

Leider nein! Holzzahnbürsten sind, wenn man es wirklich genau nimmt, nicht 100% plastikfrei. Die Borsten der meisten dieser Bürsten sind häufig aus Nylon-4 & Nylon-6 (Kunststofffasern aus Plastik), recycelbarem PBT (Polybutylenterephthalat ebenfalls eine Kuntstofffaser) oder aus Bambus-Vikose (chemische Verfahren, die zur Kunststofffaser führen). BPA frei sind dafür aber alle Marken, die ich in Augenschein genommen habe.

Wer allerdings wirklich eine tolle Holzzahnbürste / Bambuszahnbürste auf den Markt gebracht hat ist Hydrophil. Diese haben Borsten, die angeblich zu 100% aus Rizinusöl und daher laut Hersteller komplett biologisch abbaubar und frei von Erdöl sind.

Leider war diese letztes Mal in meinem Unverpacktladen vergriffen und ich habe mir eine vom DM geholt. Diese werde ich nach den 3 Monaten dann wechseln und eine von Hydrophil kaufen, da mir die schwarzen Borsten doch ein wenig zu hart sind.

Fazit: Wenn ihr noch eine Plastikzahnbürste zu Hause habt, dann braucht sie auf und entsorgt sie ordnungsgemäß. Hätte meiner Meinung ja nichts mit Nachhaltigkeit zu tun, wenn man diese nicht benutzt und einfach wegen seinem Weg zur Nachhaltigkeit wegschmeißt.

Marken für Holz- & Bambuszahnbürsten

HYDROPHIL

AMORUS

ECOPURA

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