MENU

Bula!

Bula – bedeutet hier auf Fiji natürlich Hallo. Kaum vorzustellen, das ich gerade hier in Fiji 2 1/2 Wochen verbracht habe. Da entflieht man schon den einen Sommer in Neuseeland und schwups findet man sich 3 Stunden weiter entfernt nochmal in einem anderen Paradies wieder. Es überwältigt einen total, da man ja eigentlich ja meisten nur von Fiji im Zusammenhang von Flitterwochen spricht, oder wie alle Backpacker aus Australien & Neuseeland einen kleinen Abstecher ins Paradise macht.

Es ist nämlich wirklich ein Bilderbuch Paradies was wir aus Zeitschriften und Magazinen kennen, nur 100 mal schöner. Jeden Abend könnt ihr hier einen anderen Sonnenuntergang beobachten und trotzdem werdet ihr nicht müde davon. Die Hauptinsel von Fiji mit Nadi als Anflugsziel ist eigentlich ein kleiner Vorgeschmack auf das Paradies in das ihr später kommt. Ich würde sagen es erinnert mich ein klein wenig an Thailand. Die Menschen hier sind einfach nur glücklich mit dem was sie haben, freuen sich über jede kleinste Geste und vor allem die Busfahrten in die Stadt für 1$ machen es perfekt sich alles genau anzuschauen.

 

Was die meisten aber nicht wissen, ist das Fiji für sein Island hopping berühmt ist. Lauter kleinere oder größere Inseln, die man gemütlich mit einer Fähre erreichen kann  führen zum Paradies bei. Ihr könnt euch das gar nicht vorstellen wie verblüfft man erstmal staunt, wenn eine kleine Insel vor euch auftaucht, die man sicher in 4 Minuten beim Gehen einfach umrunden könnte. Auf meiner Reise hier hoppte ich zwischen drei Inseln. Andere hoppen mehr oder weniger, je nachdem wieviel Geld ihr ausgeben und wie lange ihr auch bleiben willt.

  • Nacula island – Blue Lagoon Resort
  • Nanuya island – Gold Coast Inn
  • Waya Island – Octopus Resort

Hier fängt leider aber der richtige Stress erst an. Zwar bieten verschiedene Anbieter Packages an mit jeweils 1 Coconut, 2 Coconuts , 3 Coconuts. Was soviel bedeutet, wie viel Wert euch eueren Aufenthalt da kosten sollte. Nicht jedes Resort bietet die gewissen Coconuts an, somit muss man auch Kompromisse machen. Zudem stellt euch jedes Resort eine Fee fürs Essen und Accomodation in Frage. Letztendlich waren wir sehr froh darüber alles selber geplant gehabt zu haben. Trotzdem kamen wir leider nicht drum herum die Fähre zu den jeweiligen Resorts zu nehmen. Zwar erfuhren wir später, dass es auch Locals einen mit ihrem Boot hinbringen, aber dafür war es bei uns dann leider schon zu spät. Wie hier selber sehr ist das leider das Teuerste von dem ganzen Spaß. Zwar bieten wieder Agenturen eine Bula Pass an für die Fähre, aber zusammengerechnet kamen wir trotzdem billiger weck als mit diesen ganzen Packages.

Wenn der ganze Trubel um die ganze Organisation aber vorüber ist, könnt ihr euch komplett entspannen und ich versichere euch ihr erlebt einen absolut tollen “Urlaub”. Vom türkisen Wasser zu weißen Sandstränden bishin zu unglaublichen Schnorkeltrips gibt es noch so viel mehr zu entdecken.

Ihr lernt die verschiedensten Menschen kennen, lernt die Kultur kennen, traditionelle Willkommenszeremonien werden mit euch abgehalten, esst frischen Fisch, genießt die absolutes Ruhe, müsst auch mal ohne Strom auskommen (definitiv eine Erfahrung wert!!) und erlebt das berüchtigte Krabbenrennen uns Coconut Bowling.

Wer will also nicht mal solch einen Urlaub genießen?

Am Strand liegend, mit einer Kokosnuss in der Hand und schlürfend zum Meer hinausschauen. Oder warme Abende am Strand, wo ihr dem Meeresrauschen gebannt folgt.

Nach 4 Monaten im Auto, dauernd unterwegs und auf Achse, wo leider das Gehirn nicht mehr mit den verarbeiten hinterher kam, war das hier ein pures Geschenk. Man kann seinen Gefühlen mal freien Lauf lassen, und alles Review passieren lassen. Für einige Augenblicke auch mal still halten und auskosten. Wieviel werden sich wahrscheinlich auch denken, was redet die da nur? Ist doch eh nur am Reisen, erlebt tolle Sachen, aber so ist es leider nicht. Reisen verlangt einem viel Kraft ab. Sei es durchs organisieren, immer jeden Tag etwas neues planen, ständig unterwegs zu sein, auspacken zu müssen oder wieder einpacken zu müssen. Ihr kommt selten zur Ruhe, deswegen war dieser Urlaub ein Moment der Pause für nichts

Aber alles reden und erzählen hilft nicht wirklich um sich es genau vorzustellen, deswegen überzeugt euch durch die Bilder selbst.





Comments
Add Your Comment

CLOSE